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Online-Veranstaltung im Rahmen des Erasmus+-Projekts
„GUIDING SCHOOLS. Verbesserung der Qualität schulischer Berufsorientierung“

Entwicklung beruflicher Orientierung an Schulen unterstützen – Qualitätsorientierte Konzeptentwicklung und Einbindung digitaler Tools

– Ankündigung-

Wann & Wo:

Donnerstag, 26.01.2023, 15:00 – 18:30 Uhr als Onlineveranstaltung (Zoom).

In Kürze wird an dieser Stelle eine Anmeldemöglichkeit veröffentlicht.

Bei Interesse melden Sie sich gerne schon jetzt bei uns: ingo.blaich@dvb-fachverband.de

Dr. Ingo Blaich
Wissenschaftliche Leitung des deutschen Teilprojekts „Guiding Schools“
Beisitzer im Bundesvorstand des dvb e.V.

Hintergrund & Konzept:

Für die Berufliche Orientierung an Schulen wurden in vielen Bundesländern umfangreiche Rahmenkonzeptionen entwickelt, die zu einer Standardisierung und Intensivierung der schulischen Berufsorientierung geführt haben. Darüber hinaus stehen den Schulen Gestaltungsspielräume für spezifische Schwerpunktsetzungen – z. B. als „MINT-Schule“ oder zur Zertifizierung mit Berufswahl-Siegeln – offen. Gleichzeitig steht die Berufsorientierung im Spannungsfeld wirtschaftlicher, gesellschaftspolitischer und persönlicher/familiärer Interessen. Diese auszutarieren und Schüler:innen zu einer nachhaltigen beruflichen Orientierung zu befähigen, kann dabei nur erreicht werden, wenn alle Angebote in ein Gesamtkonzept eingebunden sind, welches auf die umfassende Ausbildung der Berufswahlkompetenz ausgerichtet ist. Neben dieser Kompetenzorientierung stellen die Berücksichtigung regionaler Arbeitsmarkt- und Bildungsangebote sowie der spezifischen Rahmenbedingungen der konkreten Schule zentrale Qualitätsmerkmale dar. Das schulische Berufsorientierungskonzept ist daher flexibel an den individuellen Bedarfen der Schüler:innen auszurichten und sollte eine breite Palette regionaler wie überregional tätiger Kooperationspartner einbinden.

Im Erasmus+-Projekt GUIDING SCHOOLS sind hierfür Materialien zu einer an Qualitätskriterien ausgerichteten Überprüfung schulischer Berufsorientierungskonzepte erarbeitet worden. Im Konzept-Workshop werden diese vorgestellt, inhaltlich erläutert und Gelegenheit gegeben, darauf aufbauend das Konzept der jeweils eigenen Schule aus dieser Perspektive zu beleuchten. So können Verbesserungspotenziale und Schwachstellen identifiziert werden. Diese Materialien stehen den Teilnehmer:innen auch längerfristig zur Evaluation und Weiterentwicklung der Beruflichen Orientierung an ihren Schulen zur Verfügung.

Internetangebote in Form von Informationsportalen oder Online-Selbsttests sind mittlerweile wichtige Bestandteile in der Berufsorientierung Jugendlicher. Angesichts des vielfältigen Angebots ist es für Schüler:innen aber auch für Lehrer:innen und Berufs- und Studienberater:innen oft nicht einfach, eine effektive Auswahl zu treffen sowie deren Leistungsfähigkeit einzuschätzen. Der zweite Programmteil greift dieses Problemfeld auf. In zwei Workshops werden Kriterien der Auswahl von Online-Informationsangeboten und die Möglichkeiten und Grenzen dieser Formate vermittelt.

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte, die mit der Beruflichen Orientierung befasst oder daran interessiert sind, sowie an Berater*innen an Schulen (z. B. Berufsberater*innen, TalentScouts, Studienberater*innen).

Programmablauf

1. Begrüßung

2. Was ist „gute“ Berufliche Orientierung?
Input-Vortrag: Wissen, Handeln, Entscheiden – Career Management Skills/Berufswahlkompetenz als Lern-/Bildungsziele schulischer Berufsorientierung

3. Wie kann ich den Stand der Beruflichen Orientierung an meiner Schule einschätzen?
Gruppenarbeitsphase: Wo steht das Berufsorientierungskonzept meiner Schule? Welche Möglichkeiten zur Fortentwicklung können identifiziert werden?

Pause

4. Unterstützung der beruflichen Orientierung durch Online-Tools
Impulsvortrag: Einordnung digitaler Berufsorientierungs-Tools in das Gesamtangebotsspektrum schulischer Berufsorientierung

Workshop 1Workshop 2
Welche Berufs- und Studienwahltests gibt es? Wie kann ich Schüler:innen im Rahmen des Unterrichts bei der Interpretation der Ergebnisse unterstützen?
Dazu werden Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen von Online-Tests besprochen.
Welche Informationen benötigen Jugendliche? Und wo sind diese Informationen zu finden?
Dazu werden Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen des Internet-Informationsangebots besprochen.

5. Abschluss

(Dauer: ca. 3,5 Stunden mit Pausen)

Gefördert durch das Erasmus+-Programm der Europäischen Union